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** Maklerprovision – Keine Auswirkungen und Veränderungen bei Kunze Immobilien **

Der Koalitionsausschuss von CDU/CSU und SPD hat diverse Vorhaben für den deutschen Wohnungsmarkt beschlossen. Unter anderem wurde auch ein Beschluss zur bundesweit einheitlichen Gestaltung der Maklerprovision vorgelegt.

Der genaue Gesetzesentwurf bleibt noch abzuwarten. Jedoch ist bereits eine Veränderung hin zum Bestellerprinzip für den Immobilienkauf angekündigt:

Beim Kauf von Wohneigentum soll derjenige, der den Makler nicht beauftragt hat, höchstens bis zu 50 % der Maklergebühren zahlen dürfen. Diese 50 % sind aber nur dann zulässig, wenn auch der Auftraggeber den gleichen Anteil bezahlt. Falls also der Auftraggeber (meist Verkäufer) keine Maklergebühren bezahlt, dürften auch dem Käufer der Immobilie keine Maklergebühren in Rechnung gestellt werden.

Was bedeutet das für Sie als Interessent oder Auftraggeber, wenn Sie mit uns Immobilienverkäufe abwickeln möchten?

Schon seit geraumer Zeit arbeiten wir bei Wohnimmobilien überwiegend mit reinen Innenprovisionen. Das bedeutet, dass bei uns ausschließlich der Verkäufer der Immobilie die Provision zahlt. Ein neuer Gesetzesentwurf nach Vorlage des Koalitionsbeschlusses hätte daher keinerlei Auswirkungen auf unser Geschäfts- und Provisionsmodell und für Sie als Verkäufer keine Nachteile.

Wir stehen weiterhin als kompetenter Ansprechpartner zur Verfügung, der im Erfolgsfall vom Auftraggeber honoriert wird. Als Interessent erhalten Sie unsere qualifizierten Angebote somit weiterhin provisionsfrei.

Für Fragen zur Maklerprovision, einem Immobilienverkauf oder einem unverbindlichen Beratungsgespräch stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Wenden Sie sich gern an Herrn Jan Wilhelm Kunze oder Herrn Arne Schütt.

Jan Wilhelm Kunze                     Arne Schütt

(0511) 33 70 7-36                        (0511) 33 70 7-88

jan.kunze@kunze-immo.de     arne.schuett@kunze-immo.de

 

Ein auf der Grundlage einer entsprechenden landesrechtlichen Pflicht gefasster Beschluss der Wohnungseigentümer über den einheitlichen Einbau und die einheitliche Wartung und Kontrolle von Rauchwarnmeldern in allen Wohnungen durch ein Fachunternehmen entspricht auch dann ordnungsmäßiger Verwaltung, wenn er auch Wohnungen einbezieht, in denen Eigentümer bereits Rauchwarnmelder angebracht haben.

Beschlusskompetenz vorhanden

Es besteht Beschlusskompetenz hinsichtlich des Einbaus von Rauchwarnmeldern in alle Wohnungen der Anlage, wenn nach der Landesbauordnung Eigentümer von Wohnungen verpflichtet sind, Schlafräume und Kinderzimmer sowie Flure, über die Rettungswege von Aufenthaltsräumen führen, mit mindestens einem Rauchwarnmelder auszustatten. Dabei handelt es sich um eine eigentumsbezogene Pflicht.

Die Beschlusskompetenz umfasst auch die Entscheidung über eine regelmäßige Kontrolle und Wartung der Rauchwarnmelder.

Auch wenn die Vorschrift der Landesbauordnung bestimmt, dass der unmittelbare Besitzer verpflichtet ist, die Betriebsbereitschaft der Rauchwarnmelder sicherzustellen, hindert dies nicht, die einheitliche Wartung der neu eingebauten Rauchwarnmelder durch ein Fachunternehmen zu beschließen.

Beschluss entspricht ordnungsmäßiger Verwaltung

Der Beschluss der Wohnungseigentümer entspricht den Grundsätzen ordnungsmäßiger Verwaltung, weil er die Gebäudesicherheit erhöht. Die Wohnungseigentümer könnten bei einer Ermessensausübung diesem Aspekt den Vorzug geben und sind nicht gehalten, solche Wohnungseigentümer, die bereits Rauchwarnmelder angeschafft haben, von der einheitlichen Installation und Wartung auszunehmen.

Es bestehen berechtigte Interessen der Wohnungseigentümer an einer einheitlichen Regelung hinsichtlich des Einbaus und der Wartung von Rauchwarnmeldern in allen Wohnungen der Anlage.

Schutz auch fürs Gemeinschaftseigentum

Rauchwarnmelder dienen nicht nur dem Schutz des jeweiligen Sondereigentümers, sondern dem aller Bewohner und Besucher der Wohnanlage. Wohnungsbrände stellen stets eine Bedrohung für das gesamte Gebäude und damit für Leib und Leben aller Wohnungseigentümer bzw. ihrer Mieter und Gäste dar. Durch die rasche Entdeckung eines Wohnungsbrandes wird auch das gemeinschaftliche Eigentum geschützt. Indem der Einbau und die spätere Wartung von Rauchwarnmeldern für das gesamte Gebäude „in eine Hand“ gelegt werden, wird ein hohes Maß an Sicherheit gewährleistet. Das gilt auch im Vergleich zu einem Zustand, der bereits dadurch erreicht ist, dass einzelne Wohnungseigentümer Rauchwarnmelder eingebaut haben. Durch die einheitliche Anschaffung und die einheitliche Regelung der Wartung und Kontrolle kann die Gemeinschaft der Wohnungseigentümer sicherstellen, dass die Rauchwarnmelder von guter Qualität sind, den einschlägigen DIN-Normen entsprechen und durch qualifiziertes Fachpersonal installiert und gewartet werden.

Minimierung versicherungsrechticher Risiken

Die Gemeinschaft der Wohnungseigentümer hat zudem ein schutzwürdiges Interesse daran, durch eine Regelung „aus einer Hand“ versicherungsrechtliche Risiken zu minimieren. Überlässt sie es einzelnen Wohnungseigentümern, Rauchwarnmelder zu installieren, läuft sie Gefahr, dass bei einem Verstoß gegen die Einbauverpflichtung im Schadensfall Leistungen aus der Feuerversicherung für das Gebäude gekürzt werden.

Wird der Einbau von Rauchwarnmeldern in allen Wohnungen mehrheitlich beschlossen, haben die überstimmten Wohnungseigentümer keinen Anspruch darauf, dass sie von der Regelung ausgenommen werden, weil sie eine individuelle Lösung vorziehen. Dies gilt umso mehr, als eine einheitliche Regelung auch für diese Wohnungseigentümer von Vorteil sein kann, etwa weil andernfalls nicht sichergestellt ist, ob alle anderen Wohnungseigentümer, die ihre Einbaupflicht bereits erfüllt haben, ihre Geräte regelmäßig warten.

Fazit

Der umfassende Beschluss muss wohl eine Vergemeinschaftung beinhalten, wenn auch Teileigentum besteht. Offen bleiben jedoch folgende Fragen:

Bedarf es auch einer Vergemeinschaftung bei reinem Wohnungseigentum? Wie erklärt man, dass eine erfüllte Pflicht (Wohnungseigentümer hat eingebaut) nochmals für ihn durch den Verband erfüllt werden muss? Wie erklärt man, dass der Verband eine Nichtkontrollpflicht erfüllen muss?

Wenn der Verband Rauchwarnmelder einbaut, hat der Eigentümer seine Pflicht nach der Landesbauordnung erfüllt. Nur wenn die Gemeinschaft einen Negativbeschluss fasst, muss der einzelne tätig werden. Muss er dann eine Beschlussersetzungsklage anstrengen?

Dr. Olaf Riecke
www.riecke-hamburg.de

** Der Bundestag stellt die Weichen für eine erneute Volks-, Gebäude und Wohnungszählung **

Das von der Bundesregierung entworfene Zensus-Gesetz wurde beschlossen. Nach EU-Vorgaben sind alle Mitgliedstaaten verpflichtet, im Jahr 2021 erneut zu ermitteln, wie viele Menschen in einem Land leben, wie sie wohnen und arbeiten.

Nach Ansicht der Bundesregierung ist die Durchführung des Zensus 2021 eine gemeinschaftliche Aufgabe. Dabei sei der Leitgedanke „ein angemessener Ausgleich zwischen einer möglichst präzisen Ermittlung der zu erhebenden Daten (…) sowie einer grundrechtsschonenden und wirtschaftlichen Methode und Konzeption“.

Grundsätzlich sind Unternehmen, die Objekte mit Wohnraum verwalten, dazu verpflichtet gegenüber statistischen Ämtern Auskunft zu erteilen. Dies bringt insbesondere für Verwaltungen einen hohen bürokratischen Aufwand mit sich.

Für den Zensus 2021 hat die Datenerhebung bereits begonnen:

  • Seit Januar 2019 werden Wohnungsunternehmen angeschrieben und um erste Auskünfte (z.B. Kontaktpersonen, Anzahl der Wohnungen etc.) gebeten.
  • Ab Sommer 2019 sollen die Wohnungsunternehmen ihre Bestandslisten mit allen Anschriften, an denen sie Wohnraum besitzen oder verwalten liefern.
  • Ende 2020 sollen die Wohnungsunternehmen auf Anforderung der statistischen Ämter die Angaben zum Wohnungsbestand aktualisieren.
  • Voraussichtlich im Mai 2021 liegt schließlich der Stichtag zur Übertragung der finalen und aktualisierten Daten der Wohnungsunternehmen an die statistischen Ämter.

Kunze Immobilien wird liefern

Auch Kunze Immobilien e.K. und ihre Tochterfirmen wurden von den statistischen Ämtern bereits kontaktiert. Wie zum Zensus 2011 wird Kunze Immobilien den Forderungen entsprechend Auskunft geben und die Daten ungeachtet des hohen Aufwands voll umfänglich und pünktlich übermitteln. Selbstverständlich wurden und werden unsere Eigentümer dabei entsprechend informiert.

Sie sind Eigentümer oder Mieter eines von uns verwalteten Objektes und haben Fragen? Kontaktieren Sie gerne Herrn Jan Wilhelm Kunze unter 0511 / 33 70 7-36 oder senden ihm eine E-Mail.

Weitere Informationen erhalten Sie direkt bei „Statistische Ämter des Bundes und der Länder“

Quelle: u.a. Immobilienverband Deutschland IVD Bundesverband der Immobilienberater, Makler, Verwalter und Sachverständigen e.V. (ehemals RDM Bundesverband e.V.) 

** Das Osterfest steht vor der Tür! **

Wir wünschen allen unseren Eigentümern, Mietern, Handwerkern und Kunden ein frohes Osterfest! Genießen Sie ein paar sonnige Tage mit Ihren Familien & Freunden.

Nach den Osterfeiertagen sind wir wieder voller Tatendrang für Sie da: Ab Dienstag, den 23. April sind wir wie gewohnt telefonisch ab 9:00 Uhr für Sie erreichbar. Alle Anfragen unserer Kauf- & Mietinteressenten werden wir ab Dienstag beantworten. In Notfällen steht allen Eigentümern & Mietern die bekannte Notfallrufnummer 24 Stunden rund um die Uhr zur Verfügung.

Ihr Kunze Immobilien e.K. Team

** Motto Spieltage für Fans und Sponsoren der RECKEN **

Seit mehr als fünf Saisons unterstützen wir DIE RECKEN als treuer Sponsor. Dabei bauen wir unsere Partnerschaft stetig aus. Deshalb sind wir seit der Spielsaison 2018 / 2019 nun sogar offizieller Regionalpartner der RECKEN.

Das Heimspiel der RECKEN am 4. November in der TUI Arena war der Beginn der neuen „Motto Spieltage“. Den Auftakt machten die RECKEN-Partner aus dem Bereich Wohnen. Natürlich waren wir dabei und haben unser Unternehmen im Eingangsbereich präsentiert und unsere Dienstleistungen vorgestellt.

Wir haben uns über reges Interesse am Thema Immobilien gefreut. Zahlreiche Handballfreunde haben unseren Stand besucht und an unserem FAN-Gewinnspiel teilgenommen. Die Gewinne waren vielversprechend: Fünf originale FAN-Schals und ein Trikot unseres Schützlings Cristian Ugalde, das von der gesamten Mannschaft handsigniert wurde. Die glücklichen Gewinner haben wir bereits schriftlich benachrichtigt.

Leider war der der 4. November aus sportlicher Sicht ein erfolgloser Tag für DIE RECKEN. Denn die erste Heimniederlage der Saison und der Ausfall von Mait Patrail durch einen Kreuzbandriss dämpften die Stimmung.

„Unser Team von Kunze Immobilien e. K. blickt wiederum auf einen spannenden und erfolgreichen Tag zurück. Wir haben nicht nur viele interessante Gespräche führen können, sondern das nervenaufreibende Spiel im Anschluss gemeinsam als Team mit Spannung verfolgt“, so Jan Wilhelm Kunze, Mitglied der Geschäftsleitung.

Durch gesellschaftliches Engagement unterstützen wir unsere Region. Weil uns Hannover am Herzen liegt,  pflegen wir Partnerschaften zu regionalen Vereinen und gemeinnützigen Organisationen. Wir sind stolz darauf, seit über fünf temporeichen Handballsaisons DIE RECKEN als Sponsor zu unterstützen. Nun haben wir unsere Partnerschaft noch weiter ausgebaut. Denn seit der aktuellen Spielsaison 2018/19 sind wir offizieller Regional-Partner der RECKEN.

Inhaber Wilhelm K. Kunze erklärt: „Seit mehr als 5 Saisons sind wir stolzer Partner der RECKEN. Über handballbegeisterte Freunde wurden wir damals zum Handball mitgenommen. Darauf folgten Dauerkarten und schließlich eine enge Sponsoringpartnerschaft. Wir sind überzeugt, dass der Weg der Hannoveraner Handballer weiter steil nach oben geht. Um dies weiter zu unterstützen haben wir beschlossen, dass wir unsere Partnerschaft mit der Spielerpartnerschaft des Neuzugangs Cristian Uglade ausbauen wollen.“

RECKEN-Geschäftsführer Eike Korsen sagt: „Das Unternehmen Kunze Immobilien e.K. ist ein sehr gutes Beispiel, wie sich eine Partnerschaft sukzessive steigern und intensivieren kann. Wir sind sehr froh, dass wir die Zusammenarbeit in dieser Saison weiter verstärken können und freuen uns, dass DIE RECKEN und Kunze Immobilien e.K. auch zukünftig gemeinsam am Ball bleiben.“

Der freie Markt bestimmt den Preis Ihrer Immobilie. Es ist schon lange kein Geheimnis mehr, das eine hohe Nachfrage den Preis Ihrer Immobilien beeinflusst. Der richtige Weg zum bestmöglichen Verkaufspreis ist der richtige Angebotspreis Ihrer Immobilie. Ist dieser zu hoch schreckt dieser Interessenten und potentielle Käufer ab. Dadurch verlängert sich nicht nur die Verkaufszeit Ihrer Immobilie, es beeinflusst ebenfalls das Ansehen und Image Ihrer Immobilie auf negative Weise.

 

Daher ist es wichtig, dass Sie sich nicht von Versprechen und vermeintlichen Vergleichsangeboten verleiten lassen. Wenn Sie den Bestpreis für Ihre Immobilie erzielen wollen, führt kein Weg am richtigen Angebotspreis vorbei. Denn nur der richtige Angebotspreis sichert Ihnen die höchste Nachfrage und damit den besten Preis. Der höchste Angebotspreis führt zu einer langen Verkaufsdauer, geringere Nachfrage und somit zu Preisnachlässen.

 

Um den marktgerechten Angebotspreis zu erhalten, ist die Hilfe eines seriösen Maklers unersetzlich. Mit solch einem professionellen Partner an Ihrer Seite, haben Sie die besten Chancen auf einen schnellen Verkauf zum bestmöglichen Preis.

 

Eine professionelle Marktwertermittlung ist unabdingbar, denn jede Immobilie ist ein Unikat. Die individuellen Vor- und Nachteile müssen abgewogen werden. Um die maximale Nachfrage zu generieren, ist ein professioneller Partner an Ihrer Seite somit unverzichtbar. Denn ohne potenzielle Nachfrage erhalten Sie keinen Verkaufserfolg.

 

Sie können Ihre Immobilie nur einmal verkaufen und es wäre fatal, wenn Sie Geld verschenken. Vertrauen Sie auf Profis die den Markt kennen. Denn Sie und Ihre Immobilie haben den besten Preis verdient.

Senden Sie uns eine Email mit einem Termin wann wir Sie erreichen können, wir melden uns bei Ihnen. Alternativ können Sie sich direkt an unsere Immobilienspezialisten Herrn Jan Wilhelm Kunze oder Herrn Arne Schütt wenden.

Jan Wilhelm Kunze                     Arne Schütt

(0511) 33 70 7-36                        (0511) 33 70 7-88

jan.kunze@kunze-immo.de     arne.schuett@kunze-immo.de

Sie möchten den Marktwert Ihrer Immobilie schnell, kostenfrei und unverbindlich erfahren. Fordern Sie unsere Marktwertermittlung für Ihre Immobilie an.

Unser Service bietet Ihnen einen Überblick den Marktwertes Ihrer Immobilie in wenigen Minuten erhalten Sie von uns eine E-Mail mit einer aussagekräftigen Analyse. Die Angaben beruhen durch die Auswertung vergleichbarer Immobilien, welche in ähnlicher Lage mit ähnlichen Eckdaten angeboten wurden. Hierdurch erhalten Sie einen ersten Einblick in die jetzige Marktlage und eine gute Orientierung eines Angebotspreises Ihrer Immobilie.

 

 

Senden Sie uns eine Email mit einem Termin wann wir Sie erreichen können, wir melden uns bei Ihnen. Alternativ können Sie sich direkt an unsere Immobilienspezialisten Herrn Jan Wilhelm Kunze oder Herrn Arne Schütt wenden.

Jan Wilhelm Kunze                     Arne Schütt

(0511) 33 70 7-36                        (0511) 33 70 7-88

jan.kunze@kunze-immo.de     arne.schuett@kunze-immo.de

Der Marktwert wird durch das iib Institut anhand Ihrer Eckdaten ermitteln. Eine individuelle Wertermittlung erhalten Sie auf Wunsch von unseren Immobilienspezialisten.

Der Mietspiegel ist seit einigen Jahren fester Bestandteil unserer Arbeit, besonders durch die Einführung der Mietpreisbremse. Kunze Immobilien e.K. verwaltet in und um Hannover über 4.500 Einheiten. Ein großer Anteil dieser Einheiten sind Mietwohnungen.  Einige unserer Mieter gehören zu den ausgewählten Haushalten. Daher bitten wir Sie um Mitwirkung um den Mietspiegel auch 2019 mit Informationen zu versorgen.

Im April startet in der Region Hannover die regionsweite Umfrage zum Thema Mietspiegel. Etwa 135.000 zufällig ausgewählte Mieterhaushalte erhalten Post von der Regionsverwaltung und werden gebeten, Fragen zu ihren persönlichen Miet- und Wohnverhältnissen zu beantworten. Mit der Durchführung und Auswertung der Befragung ist das Hamburger Unternehmen „ALP Institut und Stadtentwicklung GmbH“ beauftragt.

 

Gefragt wird nach Größe und Alter der Wohnung, wie sie ausgestattet ist und natürlich nach der Höhe der Miete. Damit den angeschriebenen Haushalten keine Portokosten entstehen, liegt den Befragungsunterlagen ein Rückumschlag bei, mit dem der ausgefüllte Fragebogen kostenfrei zurückgesandt werden kann. Es kann aber auch online an der Befragung teilgenommen werden.

 

Mit Hilfe der erteilten Auskünfte werden für alle Städte und Gemeinden im Regionsgebiet – also auch für Ihren Wohnort – qualifizierte Mietspiegel erstellt. Aus diesen lässt sich ablesen, welche Miete für eine Wohnung vergleichbarer Art, Größe, Ausstattung, Beschaffenheit und Lage in einer Gemeinde üblich ist. Bereits seit 2011 lässt die Region Hannover alle zwei Jahre diese anerkannten Mietpreisübersichten nach wissenschaftlich anerkannten Standards erstellen.

 

Damit erhalten Mieterinnen und Mieter ein wichtiges Instrument an die Hand. Mit Hilfe eines Mietspiegels kann mit wenig Aufwand überprüft werden, ob eine Mieterhöhung gerechtfertigt ist. Denn eine Miete darf nicht beliebig, sondern nur bis zur Höhe der ortsüblichen Vergleichsmiete angepasst werden. Diese Vergleichsmiete kann schnell und einfach aus dem Mietspiegel abgelesen werden. Ohne Mietspiegel ist es für Mieterinnen und Mieter sehr schwierig zu beurteilen, ob die geforderte Miete ortsüblich ist.

 

Aber auch vor Abschluss eines neuen Mietvertrags ist der Mietspiegel eine wichtige Orientierungshilfe. Interessenten einer Wohnung können sich darüber informieren, ob die aufgerufene Miete dem ortsüblichen Niveau entspricht. Dies ist besonders in Hannover und Langenhagen von Bedeutung, denn dort gilt die Mietpreisbremse. Wo diese greift, darf die Miete neu vermieteter Wohnungen die ortsübliche Vergleichsmiete im Regelfall um höchstens 10 Prozent übersteigen. Ein Mietspiegel kann daher vor ungerechtfertigten Mietpreisforderungen schützen.

 

Der deutsche Mieterbund Hannover begleitet und unterstützt die Erstellung des Mietspiegels gemeinsam mit weiteren Vertretern der Wohnungswirtschaft und Kommunen.

 

Die neuen Mietspiegel werden Anfang des nächsten Jahres veröffentlicht. Bis dahin stehen Ihnen unter www.mietspiegel-region-hannover.de die aktuellen Mietspiegel 2017 aller regionsangehörigen Städte und Gemeinden zur Verfügung.

 

Sollten Sie zu den ausgewählten Haushalten gehören:

 

Die Teilnahme an der Befragung ist freiwillig. Bitte bedenken Sie aber, dass nur eine hohe Anzahl von Rückantworten eine realistische Abbildung des Mietpreisniveaus ermöglicht. Durch Ihre Teilnahme tragen Sie entscheidend zum Erfolg des neuen Mietspiegels und der damit verbundenen Transparenz und Rechtssicherheit auf dem Mietwohnungsmarkt Ihrer Wohngemeinde bei. Vielen Dank.

 

Quelle / Verfasser:

Region Hannover

Fachbereich Soziales/Team 50.13

Hildesheimer Str. 20

30169 Hannover

Tel. 0511/616-21220

Fax 0511/616-1123839